Obwohl der Anbau von schwarzem Tabak in Nicaragua eine sehr alte Tradition hat, so ist diese Tatsache weltweit erst seit den 90er Jahren bekannt. Da die Zigarren historisch ausschliesslich für den heimischen Markt bestimmt waren, werden die nicaraguanischen Anbaugebiete bisher nur privat von den Kennern geschätzt. Diese Wertschätzung nimmt jedoch auch in grösseren Kreisen zu und bestätigt damit die Qualität dieses Standortes.

Mit der Ankunft vieler Kubaner in Nicaragua, die von der kubanischen Agrarreform im Anschluss an die Revolution Castros im Jahre 1959 enttäuscht waren, stieg auch die Tabakproduktion in Nicaragua an. Unglücklicherweise emigrierten die Kubaner wegen der sandinistischen Revolution 1979 sowie der bewaffneten Subversion des neuen Regimes nach Honduras. Der Bürgerkrieg richtete grossen Schaden bei den Produktionsanlagen an, und viele Arbeiter verloren ihr Leben.

Die politische Stabilität und der Frieden kehrten dann Anfang der 90 er Jahre zurück, und die Landwirtschaft erlebte einen erneuten Höhenflug. Viele Kenner setzten daraufhin auf die Qualität des nicaraguanischen Standorts. Sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Industrie wurden bei dem Produktionsverfahren grosse Anstrengungen unternommen. Die nicaraguanische Zigarre zeigte dann ihr Potenzial und begab sich schüchtern auf den Weltmarkt.

Mit der Nicaragua-Zigarre zeigt der Standort
Nicaragua seine Kraft und Finesse.

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