Die Lage

Nicaragua ist das grösste Land Mittelamerikas und liegt zwischen Honduras im Norden und Costa Rica im Süden sowie zwischen dem Pazifik im Westen und der Karibik im Osten. Nicaragua hat eine Fläche von 129 494 km2 und etwas mehr als 5 Millionen Einwohner.


Topographisch kann man Nicaragua in drei Gebiete aufteilen:

- Die niedere pazifische Hochebene oder das westliche Gebiet, das ziemlich flach ist und entlang der Pazifikküste von einer Kette von Vulkanen durchzogen wird. Im Osten dieser immer noch aktiven Vulkane befindet sich ein Tal, in dessen Niederungen sich die beiden grössten Seen Nicaraguas und Mittelamerikas befinden: der Managua See (56 km lang und 24 km breit) und der Nicaragua See (160 km lang und 75 km breit)

- Die niedere karibische Hochebene oder die östliche Region, die die Hälfte des Landes einnimmt und aus Tropenwäldern und Savannen mit Pinien und zahlreichen Flüssen, die sich ins karibische Meer münden, zusammengesetzt ist.

- Zwischen der karibischen und der Pazifik-Zone liegen die Hochebenen des Zentrums, die hauptsächlich im Norden des Landes entwickelt sind.

Aufgrund dieser Oberflächen-Verhältnisse besitzt Nicaragua zwei Klimazonen: ein feuchtes bis trockenes Tropenklima in den pazifischen und karibischen Niederen Hochebenen sowie ein gemässigtes Klima mild bis frisch auf den Hochebenen im Zentrum des Landes.

Die Böden in Nicaragua haben das höchste agronomische Potenzial in Mittelamerika. Ihre Fruchtbarkeit beruht auf den vulkanischen Gegebenheiten und den zahlreichen unterirdischen Wasservorkommen.

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